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Meditation und Entspannung

Die alten Yoga-Meister haben den Geist mit einem verrückten, betrunkenen Affen verglichen, der ohne Unterlass von einem Gedanken zum nächsten springt. Er ist ständig damit beschäftigt über Vergangenes zu grübeln oder sich Sorgen um die Zukunft zu machen.

Genauso gehört es für uns heute zum Alltag, dass eine Vielfalt von Dingen auf uns einstürmt, die alle gleichzeitig erledigt werden sollen. Yoga-Praktizierende wissen schon lange, dass durch Gedanken und Gefühle Vibrationen verursachten werden, die jede Körperzelle beeinflussen und dass negative Gedanken die Regenerationsfähigkeit der Zellen beeinträchtigt.

Beim Meditieren tritt die Außenwelt mit ihren Ablenkungen völlig in den Hintergrund und das parasympathische Nervensystem sorgt auf sanfte Weise für Entspannung und Harmonie. Herzschlag und Atemfrequenz verlangsamen sich. Auch die inneren Organe profitieren von dieser Beruhigung. Forschungen haben ergeben, dass regelmäßiges Meditieren das Immunsystem stimuliert und so vor Krankheiten schützt. 

Ein Geist, der immer wieder abschweift, verliert nicht nur den Faden im Tun oder im Gespräch, sondern ebenso die Kontinuität im Fühlen. Der Mensch verliert die Empfindungsfähigkeit und die Wahrnehmung für sich selbst. 
Sich zu spüren ist für uns Menschen unerlässlich, denn nur so wissen wir, dass wir leben.